Apr 232013
 

Meine ‚Begeisterung‘ für die Partei ‚Alternative für Deutschland‘ habe ich ja bereits mehrfach geäußert.

Vor einigen Tagen bin ich jetzt auf ein Bewerbungsschreiben eines Münchener AfD-Mitglieds für einen Beisitzer-Posten gestoßen.

Die AfD hat dieses PDF bereits von der Seite gelöscht, es ist jedoch noch im Google-Cache bzw. Google Drive-Ordnern verfügbar.

Die erste Seite der Bewerbung ist harmlos, aber die zweite hat es in sich. Im Rahmen eines Rundumschlags zum deutschen Rechtssystems wird schnell der Bogen von Kindesmissbrauch über Beschneidung zu Hexenverbrennung und Falschgeld gezogen. Es wird erklärt, dass mit Steuergeldern der Pornokonsum in deutschen Gefängnissen finanziert wird.

Mein Lieblingszitat ist aber klar das folgende:

Wer im Gleichstellungswahn die Homoehe fordert, muss auch die Gleichstellung der Lesbenehe zulassen.

Dass Reimund Guldner absolut nicht zu begreifen scheint, was der Begriff Homosexualität bedeutet, wird aber durch weitere Ausschweifungen deutlich. Was Homosexualität mit Zoophilie, Geschwisterliebe und Kaffeemaschinen zu tun hat, bleibt mir auch nach mehrmaligem Lesen absolut verborgen.

Schön auch das Rechenbeispiel, dass wenn alle Männer schwul wären, wir keine Menschen mehr auf der Erde hätten. Das mag stimmen. Wenn alle Menschen grün wären, gäbe es auch keine nichtgrünen Menschen mehr. Es sind aber eben nicht alle Menschen grün!

Zum Thema Lieblingsschaf empfehle ich übrigens Woody Allens Film ‚Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten‚.

Die Gesellschaft entwickelt sich derzeit in eine komplette Verblödung hinein.

… was die Lektüre dieser Bewerbung ziemlich offenkundig zeigt.

Fazit: Lesenswert! Ich hatte einen minutenlangen Lachanfall! So sieht also die Alternative für Deutschland aus.

Hier geht es zum Bewerbungsschreiben <– is.gd-verkürzter Link, da die Google-Drive-Links sehr kryptisch sind.

Apr 152013
 

Vor knapp einem Monat habe ich schon einmal etwas zur ‚Alternative für Deutschland‘ geschrieben.

Andreas Hoffmann vom Stern hat sich in Anbetracht des Parteitags der Partei auch noch einmal ein paar Gedanken dazu gemacht.

Er kommt zu dem folgenden Fazit, dem ich mich nur anschließen kann:

Die AfD ist keine Partei neuen Typs. Sie ist ein Wiedergänger aus vordemokratischen Zeiten. Das kann keine Alternative für Deutschland sein.

Da bekommt man das Gruseln.